Lieber Papst,
wir hatten gehofft, daß dies nicht zutrifft, aber es ist schon einige Zeit verstrichen und den Limbus scheint es tatsächlich nicht mehr zu geben. Wir wissen auch, daß Ihnen die letzten Tage schwergefallen sind und daß die Unterhaltungsindustrie über den schon seit Jahrhunderten hochprofitablen Festtag der Geburt Jesu (Weihnachten) gesiegt hat.
Aber - ist dies schon Anlass genug, gewichtige, und doch unrentable Projekte aufzugeben?
Wir bitten Sie innigst den Limbus wieder instandzusetzen, und falls Ihre endgültige Entscheidung doch dessen Schliessung ist, haben wir uns entschlossen, bei Ihnen bescheidenst um ein Angebot für den Limbus nachzufragen.
Die Situation und den Zusammenhang in dem der Limbus geschlossen werden musste, haben wir ausgiebigst studiert. Da wir das Limbus-Projekt immer sympathisiert haben, haben wir uns angestrengt ein neues Geschäftsmodell für den Limbus zu entwerfen.
Als die zentrale strategische Veränderung betrachten wir die Fokusierung auf eine andere Zielgruppe, und in dieser Veränderung sehen wir Wachstums- und Entwicklungschancen für den neuen Limbus.
Wir würden Ihnen gerne das neue Geschäftsmodell und die Strategie im Anschluß an die Verhandlungen zum Verkauf des Limbus vorstellen. Ebenfalls hoffen wir, daß Sie die Chance erkennen werden, in welcher sich der Limbus in fürsorglichen Händen und mit bedachter Vision weiterentwickeln sollte.
Fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!